Menü
Line
Programm Highlights
Alpinforum
Vortragende Programm Eintritte Partner
Vorträge & Filme
Workshops
Blocalpin
Tagesprogramm
ANSPRECHPARTNER
Doris Lanzanasto
Doris Lanzanasto
Tel. 0043 (0) 512 36 54 51 - 13
E-MAIL

ANMELDUNG ZUM NEWSLETTER

NEWSLETTER
ANMELDEN

BERG.SPORT.MENSCH

Foto © Hubert Eisendle
 

13 - 14.15 Uhr

13.00-13.15       ERÖFFNUNG Karl Gabl, Präsident Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit

13.15-13.45       Alpinmedic - neue Wege in der alpinen Notfallmedizin (Jutta Wechselberger)

13.45-14.15       Bis das Seil reißt - Hintergründe, Einsatzbereiche und Grenzen von Bergseilen und                                                Hyperstatischen-Seilen  (Chris Semmel)

14.15 - 15.30 Uhr

14.15-14.30       Aktuelles Unfallgeschehen beim Eisklettern – Herausforderungen bei der Bergung
                               (Peter Veider)

14.30-15.30       Anforderungsprofil Eisfallklettern – Entscheidungen & Konsequenzen
                               (Albert Leichtfried & Paul Mair)

15.45 - 18.00 Uhr

15.45-16.00       AUSZEICHNUNG – Verdienste im Bereich der Alpinen Sicherheit - Martin Burtscher

16.00-16.30       Avalanche goes social - Was soziale Medien beim Skitourengehen und bei Freunden
                                bewirken (Riki Daurer)

16.30-18.00       PODIUMSDISKUSSION – Die Beurteilung der Lawinengefahr - auf der Suche nach                                 dem Königsweg der Entscheidungsfindung
Line


ALPINMEDIC
Neue Wege in der alpinen Notfallmedizin

 
 
Die Grundlage der medizinischen Versorgung liegt in der Einfachheit. Gerade schwierige und gefährliche Situationen lassen bei der Versorgung von Verletzten am Berg keinen Spielraum für komplexe medizinische Tätigkeiten. Der Faktor Zeit spielt hier eine große Rolle, da sich der Abtransport am Berg über Stunden hinziehen kann. Jeder Handgriff muss gut überlegt sein und die eigene Sicherheit hat oberste Priorität. Die Bergrettung Tirol hat basierend auf der militärischen Verwundetenversorgung die Strategie mit dem Namen „Taktische Alpinmedizin“ geschaffen. Mit dieser neuen Taktik versucht man die Patientenversorgung möglichst professionell zu gewährleisten. Jutta Wechselberger gibt uns einen Einblick in diesen zukunftsweisenden Ansatz der Ersten Hilfe.
 
Jutta Wechselberger
Dr., Not- und Flugrettungsärztin und Bergsteigerin. Seit 2007 bei der Bergrettung Tux Lanersbach (Zillertal), sowie seit 2009 Landesärztin der Bergrettung Tirol und damit zuständig für die medizinische Ausbildung der Bergrettung Tirol.

BIS DAS SEIL REIßT
Hintergründe, Einsatzbereiche und Grenzen von Bergseilen und Hyperstatischen-Seilen


Eine Horrorvorstellung: man stürzt und der gewohnte Ruck bleibt aus. Der Fall will einfach nicht enden, das Seil hält nicht. Meist ist es der Sicherungspartner, der einen Fehler macht. Dann wird es weit,  aber es stoppt irgendwann. Nicht so, wenn das Seil reißt! Warum Seile reißen können und über die aktuellen Erkenntnisse, darüber informiert Chris Semmel.

Chris Semmel
Berg- und Skiführer, Sachverständiger. Geschäftsstellenleiter und Ausbildner des Verbands der Deutschen Berg- und Skiführer.

AKTUELLES UNFALLGESCHEHEN BEIM EISKLETTERN

Herausforderungen bei der Bergung

 
Peter Veider, Geschäftsführer der Bergrettung Tirol und selbst passionierter Eiskletterer, präsentiert das Unfallgeschehen des letzten Winters beim Eisklettern in Österreich und einiger Nachbarländer. Er gibt uns einen Einblick in die Alarmierung beim Notfall, die Arbeit und die Herausforderung bei der Bergung, sowie den aktuellen Stand der Bergetechniken und Ausrüstung. 
 
Peter Veider
Berg- und Skiführer und staatl. gepr. Skilehrer. Geschäftsführer der Bergrettung Tirol und Vizepräsident des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit.

ANFORDERUNGSPROFIL EISFALLKLETTERN
Entscheidungen & Konsequenzen

 
Kaum eine alpine Sportart stellt so hohe Ansprüche an die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, die Beurteilung der Verhältnisse und des Geländes, sowie die Fähigkeit der Selbstreflexion, wie das Eisklettern an gefrorenen Wasserfällen. Albert Leichtfried und Paul Mair sind selbst leidenschaftliche und professionelle Eiskletterer und im Lehrteam der Österreichischen Bergführer tätig. Sie werden uns anhand der aktuellen Ausbildungsmethodik in der österreichischen Bergführerausbildung aufzeigen, welche Wege vom Anfänger bis hin zum Profikletterer beschritten werden können. Eine solide, umfangreiche Basisausbildung legt jedenfalls den Grundstein. Aber wie das Unfallgeschehen zeigt, sind es oft kleine - vorerst unbedeutend anzusehende Entscheidungen, welche oft mit fatalen Konsequenzen enden können. „State of the art“ der Eiskletterausbildung werden in der Präsentation und Diskussion hervorgehoben. 
 
Albert Leichtfried
Mag., Berg- und Skiführer, Meteorologe und Ausbildungsleiter der Österreichischen Bergführerausbildung. Als Profieiskletterer blickt er auf unzählige Erstbegehungen im Fels und Eis weltweit zurück.
 
Paul Mair
Ing. Mag., Berg- und Skiführer und Sachverständiger. Ausbildner beim Österreichischen Bergführerverband und diversen alpinen Institutionen. Mitveranstalter von Österreichs größtem Eiskletterfestival.

AUSZEICHNUNG

Für Verdienste im Bereich der Alpinen Sicherheit


In diesem Jahr ehrt das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit Herrn Univ.-Prof. DDr. Martin Burtscher für seine Verdienste um die Verbesserung der Sicherheit beim Bergsport. Der Innsbrucker Arzt und Professor für Sportwissenschaft an der Uni Innsbruck beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der alpinen Unfallforschung. Mit seiner Arbeit hat er der Prävention von alpinen Unfällen wichtige Impulse gegeben. Der ehemalige wissenschaftliche Leiter des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit ist aufgrund seiner zahlreichen Publikationen zu Fragen der Alpinmedizin nicht nur einer der profiliertesten Wissenschaftler auf diesem Gebiet, als Referent für alpine Unfallforschung in der Österreichischen Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin und Sachwalter für Rettung und Gesundheit im Österreichischen Alpenverein setzt er selbst wichtige Akzente bei der Unfallprävention. Gleichzeitig ist er selbst aber auch ein ausgezeichneter Alpinist – in steilen Wänden genauso wie im freien Skiraum.
 
Martin Burtscher
Prof. DDr., Berg- und Skiführer, Arzt und Sportwissenschaftler an der Universität Innsbruck und Ehrenpräsident der Österreichischen Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin (ÖGAHM).

AVALANCHE GOES SOCIAL
Was soziale Medien beim Skitourengehen und bei Freunden bewirken

 
Facebook & Co haben die Nachrichtenverbreitung und Kommunikation verändert - auch im Bergsport. Jeder kann Inhalte produzieren, verbreiten oder darauf reagieren. Am Beispiel der Postings zum Thema Lawinen im Winter 2016/17 werden die Motivationen von Verfassern und Lesern beleuchtet und mögliche Konsequenzen analysiert.


Riki Daurer
Mag. MSc., Online Marketerin mit Schwerpunkt „Berg“ (www.alpin.online) und aktive Allround-Bergsteigerin.

PODIUMSDISKUSSION: DIE BEURTEILUNG DER LOKALEN LAWINENGEFAHR
Auf der Suche nach dem Königsweg der Entscheidungsfindung

 
Das Angebot an Methoden für Tourengeher und Freerider zur Beurteilung der lokalen Lawinengefahr ist breit gefächert. Der Diskurs, ob der probabilistische, analytische und intuitive Ansatz zu den besten Entscheidungen führt, wird je nach Land, Ausbildungsorganisation und vorherrschender Lehrmeinung  sehr kontrovers geführt. Während sich manche Experten einig sind, dass es darum geht für sich persönlich das Beste aus allen „Welten“ herauszuholen, sind andere davon überzeugt, dass „ihr“ Weg der Beste ist. Zeit Klartext zu reden und verständlich und offen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten, die Stärken und Grenzen der diversen Wege zu argumentieren. Am Podium diskutieren bekannte Vertreter der verschiedenen Richtungen und sie stehen auch dem Publikum Rede und Antwort.
 
Podiumsteilnehmer - Vertreter:
Österreichischer Alpenverein, Schnee- Lawinenforschungsinstitut, Naturfreunde Österreich, Österreichischer Skilehrerverband, Berg- und Skiführer u.a.
 
Michi Andres               
Stefan Beulke                                      
Martin Edlinger            
Markus Kogler
Michael Larcher
Jürg Schweizer