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Matthias Haunholder Mein Weg bis in die Arktis

NO MAN'S LAND
Matthias Hauni Haunholder

Samstag, 20. Oktober 2018, 14 Uhr
Messe Innsbruck, Halle B1, KINO
Eintritt mit Alpinmesse Ticket

MEIN WEG BIS IN DIE ANTARKTIS

 
Matthias Haunholders Multivisionsvortrag handelt von seinen Abenteuern und Ski-Expeditionen. Sein letztes Abenteuer, die Antarktis, gilt als der menschenfeindlichste Kontinent auf unserem Planeten. Ohne moderne Hilfsmittel und nur mit Hilfe von Kites, um das Gepäck und Material ins Inland der Antarktis und weiterführend zu den Ellsworth Mountains zu bringen, war die Expedition ein Abenteuer ins Ungewisse. Dort angekommen dann noch die zum Teil unbenannten Berge als erster Mensch mit Skiern zu befahren, galt als unmöglich. Trotzdem hat es Matthias gemeinsam mit seinem Team geschafft.
Sie wagten, was bisher kein Mensch vor ihnen gewagt hat:
eine Freeride Expedition in die Antarktis.

Zwei Abenteurer, zwei Paar Ski, 240 Kilo Equipment und mehr als
zwanzig Millionen Quadratkilometer Eis und Schnee. 
© Johannes Aitzetmüller © Johannes Aitzetmüller © Johannes Aitzetmüller

AUF DER SUCHE NACH DEM EXTREMEN

„Wenn dir in der Antarktis etwas zustößt, kannst du nicht einfach auf ein Rettungsteam warten. Du musst deinen Fähigkeiten und deinem Team hundert Prozent vertrauen“,
sagt Mattias Haunholder kurz bevor er mit seinem langjährigen Weggefährten Matthias Mayr die Komfortzone in Mitteleuropa verlässt. Um nicht nur Neuland zu betreten, sondern erstmals die höchsten Berge der Antarktis mit Skiern zu befahren. 

Beide sind extrem erfahrene Expeditionsskifahrer und rastlose Entdecker der wirklich einsamen Bergregionen dieser Welt. Sie wissen, was No Man’s Land bedeutet: „eine Expedition zum kältesten Ort der Welt. Mitten rein in den größten weißen Fleck des Planeten. Knapp 200 km auf Tourenski Richtung Berge. Und dann rauf auf die höchsten Gipfel des Kontinents."
"Wenn es windstill ist, müssen wir die ganze Strecke auf Ski gehen – und jeder von uns mehr als hundert Kilogramm Ausrüstung in einem Schlitten hinter sich herziehen.
Das kann zwei Wochen oder mehr dauern."


EIN FREERIDE AM ENDE DER WELT

No Man’s Land ist keine Expedition wie jede andere. Aber Matthias Mayr und Matthias Haunholder sind auch keine Abenteurer wie viele andere. Die beiden in Tirol lebenden Skiabenteurer und Filmemacher zählen zu den erfolgreichsten Freeridern ihrer Generation. Es zieht sie in die abgelegenen Regionen dieser Welt, zuletzt auf die menschenleere Vulkaninsel Onekotan, Teil des eher lebensfeindlichen, windumtosten Archipels im eisigen Pazifik zwischen Russland und Japan. Ihre jüngste Expedition führt sie dorthin, wo bislang kaum ein Mensch war.

Eine Ski-Expedition in die Antarktis erfordert mehr als nur exzellente Tiefschnee-Skills. No Man’s Land ist seit 15 Monaten in der Feinplanung.
Wie viele Essensreserven sind nötig, wenn ein Schneesturm länger als eine Woche dauert?
Was tun, wenn jemand in eine Gletscherspalte fällt?
Wie am effizientesten die enormen Strecken bewältigen?
Matthias und Matthias mussten beide komplett neue Techniken erlernen, ohne die man in der Antarktis nicht weit kommt. Eine der wichtigsten ist das Kitesurfen, welche den beiden die Bewältigung der endlosen Distanzen auf Skiern ermöglichen soll.
© ​Johannes Aitzetmüller © ​Johannes Aitzetmüller © ​Johannes Aitzetmüller

UND DAS RISIKO?

„Wir sind Sportler, die Gefahren absolut ernst nehmen“, sagt Matthias Mayr. „Wir sind nicht einfach Freerider, sondern vor allem auch Risikomanager. Denn du musst jede Sekunde da draußen in der Lage sein, auf unerwartete Situationen richtig zu reagieren.“
 
Das Wetter ist neben Gletscherspalten die große unbekannte Variable. Es kann den Trip zu einem einzigartigen Genuss machen – oder zur Hölle am Ende der Welt. „Wenn eine Sturmfront aufzieht, kann es schnell -50 Grad oder kälter werden. Der einzige Zufluchtsort ist dann unser Zelt“, sagt Matthias Haunholder.
"Wenn so ein Sturm eine Woche dauert, wird es wirklich hart.“ Die zwei lächeln.
„Wir gehen davon aus, dass wir mit einigen ernsten Situationen umgehen müssen. Wir werden definitiv an unsere Grenzen gehen. Es wird in jeder Hinsicht: next level."
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Samstag, 20. Oktober 2018, 14 Uhr
Messe Innsbruck, Halle B1, KINO
Eintritt mit Alpinmesse Ticket
Fotos © ​Johannes Aitzetmüller
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